Mikrovon mit Windschutz

McConnell Audioprojekte

Kultur auditiv vermitteln

 Unter dem Namen McConnell Audioprojekte biete ich Museen, Vereinen, Städten, Hochschulen und anderen kulturellen sowie bildungsorientierten Institutionen die Möglichkeit, Inhalte hörend erfahrbar zu machen. Darüber hinaus gehe ich auch Kooperationen mit anderen Künstler:innen ein.

Ob Audiowalk, begehbares Hörspiel oder interaktive Komposition aus Klang, Sprache und Bild: All diese Formate zielen darauf, eine Brücke zwischen digitaler Produktion und analoger Erfahrung zu schlagen und Geschichten erfahrbar zu machen. 


Durch meine Formate möchte ich neue Wege der Kulturvermittlung öffnen. Ich möchte Menschen aktiv einbeziehen, zum Hinhören einladen und Raum für eigene Gedanken lassen.


Für neue Ideen und Kooperationen bin ich stets offen. Bei Interesse freue ich mich über eine Nachricht per E-Mail

Neben experimentellen Formaten bleibe ich aber auch dem klassischen Hörspielgenre treu und übernehme auf Wunsch einen oder mehrere Schritte in der Produktion selbst: Von der Dramaturgie über die Regie bis hin zum Einsatz als Sprecherin.

Eigene Audioprojekte 

Abseits von Auftragsarbeiten entwickle und veröffentliche ich auch eigene Projekte. Mal zu gesellschaftlich relevanten Themen, mal frei assoziativ, von spielerisch bis gruselig. Einige davon sind unter Hörbares zu finden. 


 

(Foto oben: ts) 

Hörbare Geschichte

Ausstellungen erzählen Geschichten. Und ich unterstütze dabei, sie hörbar zu machen. Mit Feingefühl für Inhalte und Atmosphäre entwickle ich Audioproduktionen und lasse die Geschichte hinter Exponaten lebendig werden.

Mal als komponiertes Sounddesign, mal als Hörspiel, mal mit O-Tönen, die der Realität eine Stimme geben. 

Als gelernte Redakteurin und ausgebildete Theaterpädagogin, die mit allen Altersstufen sowie inklusiv arbeitet, weiß ich, wie man Formate für unterschiedliche Zielgruppen anpasst. 

Dabei begleite ich den gesamten kreativen Prozess: vom Schreiben über das Einsprechen bis zur finalen Produktion.

Mein Ziel ist es, ein Hörerlebnis zu gestalten, das nachhallt, und zum Nachdenken, Staunen und Erinnern anregt.

(Bild: © Gustav-Lübcke-Museum Foto: René Golz) 

Meine Stimme in Projekten

Nach einer einführenden Fortbildung im professionellen Sprechen habe ich meine Stimme über zwei Jahre hinweg mithilfe eines Diplom-Sprecherziehers im Einzelunterricht, sowie durch Gesangsunterricht trainiert.

Ich arbeite gern mit unterschiedlichen Stimmungen und Klangfarben, kann meine Stimme chargieren und dabei zwischen Hochdeutsch und einem Hauch Sauerländisch oder Westfälisch wechseln.

Meine stimmliche Bandbreite reicht von jung bis zum mittleren Erwachsenenalter.

Ob für Hörspiele, Audiowalks, Podcasts, Videos oder Erzählformate: Ich spreche mit Gespür für Rhythmus und Atmosphäre, stets die Inhalte respektierend, die transportiert werden sollen.

(Foto: ts)

Den Ort im Ohr

Klänge, die in die Welt hinausführen

Viele Audioformate verschwinden schnell im digitalen Überangebot. Deshalb bringe ich sie dorthin, wo sie wirklich gehört werden.
 

Zum Beispiel auf Stadtrundgänge oder Waldlehrpfade, in Form von Hörgeschichten, Podcasts oder Klangkunst, die direkt vor Ort hörbar und somit lokal verknüpft sind.


 So werden sie nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar und durch ihre räumliche Verankerung nachhaltiger erinnert.

(Foto: ts)


Transmedia Storytelling

Von der Bühne auf die Ohren

Was auf der Bühne durch Mimik, Gestik und Körpersprache erzählt wird, braucht im Hörspiel eine neue Sprache: Der auditive Tanz aus Klängen, Stimmen und Atmosphäre schafft dabei Bilder, die für jeden anders aussehen mögen; und doch für alle greifbar sind.

Ich begleite Theaterproduktionen auf dem Weg ins Hörspiel – und helfe dabei, Bühnenstoffe so zu überarbeiten, dass sie auch ohne Bühnenbild und sichtbares Körperspiel berühren und lebendig bleiben. Dazu gehört die dramaturgische Anpassung von Texten, die Entwicklung einer akustischen Bildsprache und die kreative Umsetzung von Szenen, wodurch eine hörbare Sichtbarkeit entsteht.


(Foto: Howard Wang on Unsplash)

Sounds like Hamm

Das Audio-Projekt "Sounds like Hamm", das Patrick McConnell und ich in diesem Jahr gemeinsam angehen, besteht aus diesen drei Säulen: Sound-Datenbank, Interview-Reihe und Mitmachprojekt.

Hör mal hin!

Für das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm durfte ich in diesem Jahr das begehbare Kinderhörspiel "Hamm 800 - Ein Lauschabenteuer für Zeitreisende" schreiben und produzieren. Anlass ist das 800-jährige bestehen der Stadt Hamm im Jahr 2026.

WDR 4 hat über die Ausstellung berichtet. Hier geht es zum Beitrag.

(Bild: © Gustav-Lübcke-Museum
Foto: René Golz)

Eine ältere Frau hört ein Hörspiel. Auf einem Schild in ihrer Hand steht: Hör mal hin!